26.01.2018. von sky63

Russisch-Karelien 2017 - Neunter Tag - Kischi

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9. Tag -- Kischi


Gut, dass der Bootshafen nur wenige Gehminuten vom Campingplatz entfernt ist. Nach einem schnellen Frühstück machen wir uns mit zwei weiteren Reisenden aus Jena auf den Weg. Die Boote sind die gleichen Tragflächenboote, wie auf dem Ladogasee, die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Kischi ist sowohl der Name der Insel als auch des Freilichtmuseums der russischen Holzbaukunst, dessen bekanntestes Gebäude die Verklärungskirche ist. Bis zum Abschluß der Renovierungsarbeiten (vielleicht so gegen 2019:-)) ist sie nicht zu betreten. Dennoch ist ein Besuch lohnenswert. Idealerweise mit einem Touristenführer, dessen Sprache man versteht.

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Wir legen gegen 17 Uhr wieder in Petrosawodsk an und beschließen, keine zweite Nacht dort zu verbringen, sondern aus der Stadt herauszufahren.1oo km weiter nördlich fahren wir Sandal Camping an. Der Zeltstellplatz liegt zwar direkt am Wasser, bietet aber ansonsten nichts. Wir haben keine Lust, weiter zu suchen und bleiben trotzdem. Das Auto darf nicht am Zelt stehen, sondern muss auf dem Parkplatz verbleiben. Immerhin dürfen wir den kleinen Waldpfad zum See reinfahren, ausladen und wieder rausfahren. Als ich nochmal um den Wagen gehe, nachdem ich ihn auf dem Parplatz abgestellt habe ... Sch.... Hinten rechts zischt es, Reifenschaden! Mit keinem anderen Auto hatte ich soviele Reifenschäden, wie mit dem Dicken ...:(. Nun fährt man damit sicherlich auch andere Strecken als mit einem Opel Omega oder einem Golf, aber die letzten drei alle Reifen verabschiedeten sich sämtlichst auf Campingplätzen und nicht in der freien ungebändigten Natur. Ich latsche die Strecke vom Auto zum Zelt noch zwei Mal mal zu Fuß ab, ich habe keine Ahnung, wo es passierte. Da die Flanke beschädigt ist, brauche ich das Reifenreparaturset gar nicht erst auspacken, und ich wechsele gleich auf das Reserverrad. Das hat jedoch weder die gleiche Einpresstiefe noch den gleichen Umfang, wie die Berreifung, die wir fahren. Die Unterschiede sind gering genug, um damit bis in die nächste oder auch übernächste Stadt zu kommen, aber zu groß um damit dauerhaft in Karelien oder der Kola-Halbinsel, die wir ja noch ansteuern wollen, weiterzufahren. Auerdem haben wir jetzt kein Reserverad mehr. Somit ist das Programm für morgen schon klar. Wir holen uns noch ein paar Informationen über die Möglicheiten, die wir haben, bevor wir dann endlich zu Abend essen und schlafen gehen.

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Gelesen 94 mal Letzte Änderung am Samstag, 27 Januar 2018 21:08

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