29.05.2019. von Mia

Welcome - Ireland

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Ab heute gilt ...

...Linksverkehr ... mit dem Lenkrad auf der falschen Seite. Ob wir das nach dieser unruhigen Nacht auf See hinkriegen, wird sich zeigen. Der Atlantik zeigte sich ziemlich bewegt bei unserer Überfahrt, und so ging es rauf und runter, mal mehr rechts und mal mehr links. Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Dublin, das uns mit Sonnenschein und recht viel Wind begrüßt. Zum ersten Mal betreten wir die irische Insel, als wir von der Fähre rollen. Das unser Kahn jede Menge Fahrzeuge ausspuckt und einer schön hinter dem anderen durch das riesige Hafengelände fährt, ist es anfangs noch recht einfach, sich auf der richtigen Seite in den Verkehr einzufädeln. Das Navi weist uns bereits die richtige Route, so dass wir uns zunächst voll auf den Linksverkehr konzentrieren können. Schnell merken wir, dass wir uns für die nächsten Wochen an engere Straßen und Sträßchen, umsäumt von Steinmauern und Mäuerchen gewöhnen müssen - das scheint also kein Klischee zu sein. Als Stadtmenschen zieht es uns sofort raus aus der Hauptstadt Irlands in Richtung der Wicklow Mountains, die sich unweit von Dublin, das wir uns für den Rückweg aufheben, befinden. Ab heute gilt ... Linksverkehr ... mit dem Lenkrad auf der falschen Seite. Ob wir das nach dieser unruhigen Nacht auf See hinkriegen, wird sich zeigen. Der Atlantik zeigte sich ziemlich bewegt bei unserer Überfahrt, und so ging es rauf und runter, mal mehr rechts und mal mehr links. Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Dublin, das uns mit Sonnenschein und recht viel Wind begrüßt. Zum ersten Mal betreten wir die irische Insel, als wir von der Fähre rollen. Das unser Kahn jede Menge Fahrzeuge ausspuckt und einer schön hinter dem anderen durch das riesige Hafengelände fährt, ist es anfangs noch recht einfach, sich auf der richtigen Seite in den Verkehr einzufädeln. Das Navi weist uns bereits die richtige Route, so dass wir uns zunächst voll auf den Linksverkehr konzentrieren können. Schnell merken wir, dass wir uns für die nächsten Wochen an engere Straßen und Sträßchen, umsäumt von Steinmauern und Mäuerchen gewöhnen müssen - das scheint also kein Klischee zu sein. Als Stadtmenschen zieht es uns sofort raus aus der Hauptstadt Irlands in Richtung der Wicklow Mountains, die sich unweit von Dublin, das wir uns für den Rückweg aufheben, befinden. 
Wir wollen es ruhig angehen lassen und erreichen nach wenigen Kilometern die Powerscourt Gardens bei Enniskerry, einem gut besuchten Schloßgarten. Schon bei der Anfahrt genießen wir typisch irische Eindrücke, grüne Wiesen, weite Hügel mit weißen Farbtupfern (also Schafen), rechts ein Golfplatz in bestem Zustand, links ein Herrenhaus, in dem sich ein Hotel befindet. Schön ... das fängt gut an. Wir schlendern zwei Stunden durch die sehenswerte Gartenanlage, die sich mal prächtig zeigt im talienischen Garten mit Terrassen, die vom Schloß zu einem künstlichen See führen, mal wild im Rhododendrongarten, in dem meterhohe Rhododendrenbäume (!) mit herrlichen riesigen Blüten in allen möglichen Farben wachsen, mal auch eher natürlich im japanischen Garten. Auch ein Tierfriedhof fehlt nicht, wo Hunde, Katzen, Pferde und auch eine mehrfach prämierte Kuh (die göttliche hieß Eugenie) beigesetzt sind. 
Ein erstes Softeis rundet unseren ersten Spaziergang ab ... und natürlich darf auch der erste Regen auf der Insel nicht fehlen ...;-)

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Es geht auf kleinen Straßen durch die Wicklow Mountains. Wir folgen einer alten Militärstraße durch Moor- und Heidelandschaft ohne Bäume, dafür mit herrlichen Aussichten. 
In einem kleinen Shop lacht uns unser heutiges Abendessen an, danach ein heftiger Schauer. So müssen wir unser Zelt im Regen aufbauen, der Platz in Roundwood ist okay, aber nichts Besonderes, so dass die 30 EUR (Duschen kostet noch extra) ziemlich das teuerste Campingvernügen sind, das wir je hatten. Egal! Schließlich ist das nächste Pub in 5 Minuten erreichbar, das Smithwicks (in Deutschland als Kilkenny bekannt) schmeckt und es regnet noch bis in die Nacht ...

Letzte Änderung am Mittwoch, 29 Mai 2019 21:29

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